Am 1. Dezember 2025 war es so weit:
Die Klasse 3a fuhr ins Schullandheim auf die Burg Hoheneck bei Ipsheim.
Weil wir unseren Anschlusszug in Neustadt verpasst hatten, kam die Klasse eine Stunde verspätet auf der Burg an. Nachdem wir unsere Mehrbettzimmer bezogen hatten, lernten wir die mittelalterliche Burg näher kennen und nahmen nachmittags an einer Ritteraktion mit mittelalterlichen Spielen und Tänzen teil. Darüber hinaus wurde uns der Burgbrunnen im Innenhof gezeigt. Er ist mit zirka 120 Metern einer der tiefsten Brunnen Deutschlands. Es war faszinierend, als brennendes Papier in die Tiefe geworfen wurde! Ein Ritteressen rundete am Abend unseren ersten Schullandheimtag ab. Lecker!
An unserem zweiten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Rothenburg ob der Tauber. Zunächst besichtigte die Klasse das Alt-Rothenburger Handwerkerhaus. Wir konnten nachempfinden, wie einfach und beengend eine Schusterfamilie im Mittelalter lebte. Auf dem Weihnachtsmarkt hatten wir anschließend Gelegenheit, etwas zu essen und Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Wir sahen auch das bekannte Glockenspiel am Rathausplatz. Um 13 Uhr begann unsere Führung im Kriminalmuseum. Wir lernten mittelalterliche Foltermethoden kennen und erfuhren, dass es in der Schule damals strenger zuging. Abends waren wir mit weihnachtlichem Diamond Painting kreativ.
Am 3. Dezember machten wir uns bereits nach dem Mittagessen wieder auf den Nachhauseweg. Wir kamen pünktlich in Emskirchen an. Unsere Eltern empfingen uns am Bahnhof.
Fazit: Der Aufenthalt auf einer Burg war ein sehr schönes und unvergessliches Erlebnis. Das Essen schmeckte richtig gut. Auf der Burg und in Rothenburg konnten wir viel über das Mittelalter lernen.